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ALBUM DER WOCHE

Eagles Of Death Metal - The Best Songs We Never Wrote

10.06.2019

Dass die Eagles Of Death Metal gerne Songs auf ihre ganz spezielle Art interpretieren und dass in der Regel richtig gut wird, ist ja nichts Neues. So nahmen sie sich auf ihrem 2004er Debütalbum sehr hörenswert dem Stealers Wheel Hit „Stuck in the Middle With you“ an oder coverten als Single B-Seiten beispielsweise „Beat on the Brat“, im Original natürlich von den Ramones. Im November 2015 gedachten sie den Opfern der Terrorangriffe von Paris, von dem sie ja auch direkt betroffen waren, mit ihrer Charity-Version von Duran Durans „Save a Prayer“.

Neu ist für Eagles of Death Metal dagegen, ein ganzes Album mit Coverversionen zu veröffentlichen. Und genau das machen die Jungs um Frontman Jesse Hughes nun mit „The Best Songs We Never Wrote". Darauf zu hören "die besten Songs, die wir nie geschrieben haben", so Hughes. Das besondere ist die musikalische Vielfalt der Vorlagen: Neben sehr gelungenen Neuinterpretationen von Liedern von Rocklegenden wie KISS, Guns N 'Roses, AC / DC oder eben bereits erwähnten Ramones, gibt es mit Songs von George Michael, Cat Stevens oder Soul-Legende Mary J. Blige ein paar echte musikalische Überraschungen. „Long Slow Goodbye“, Track Nummer 10 vom Album und im Original von Queens Of the Stone Age, ist Jesse Hughes Hommage an seinem langjährigen Freund und Bandkollegen Joshua „Josh“ Homme.

Auch wenn nicht alles auf „The Best Songs We Never Wrote" gelungen ist, ist es schön, die Eagles of Death Metal wieder auf Albumlänge zu hören. Live kann man sie am 10.06. in Hamburg und am Dienstag, dem 18.06., in Berlin erleben.